Forschungszentrum für Kältetechnik und Wärmepumpen GmbH
Forschungszentrum für Kältetechnik und Wärmepumpen GmbH

Das FKW Hannover, Forschungszentrum für Kältetechnik und Wärmepumpen GmbH, wurde 1984 aus der Technischen Universität Hannover heraus gegründet, nachdem Professor Kruse dort seit 1969 in der Fakultät für Maschinenwesen sein Fachgebiet „Kältetechnik und Wärmepumpen“ in 15 Jahren bis 1984 zum „Institut für Kältetechnik und Angewandte Wärmetechnik“ erweitert hatte.

Nach Ende des 2. Weltkrieges wurde das damals an der TH Hannover bestehende Institut für Thermodynamik und Verbrennungskraftmaschinen in je ein Institut für Thermodynamik und ein Institut für Kolbenmaschinen aufgeteilt, wobei beide sich gemeinsam der Kältetechnik, einerseits neben der Wärmelehre und der Wärmeübertragung auch der Kälteprozesse, sowie anderseits neben den Verbrennungskraftmaschinen besonders der Kältemaschinen- und deren Verdichter widmeten.

Nach Kriegsende hatte die TU Karlsruhe die bedeutendsten deutschen kältetechnischen Aktivitäten im Institut für Kältetechnik aufgebaut, bis diese infolge von Emeritierungen dort weitgehend von der TU Stuttgart wahrgenommen wurden, bis sie auch hier durch Neuberufungen umgewidmet wurden.

Dies war die Situation bei der Errichtung des hannoverschen Institutes, so dass es zu der Zeit das einzige aktive kältetechnische Institut mit breiten maschinenbaulichen Aktivitäten in der damaligen Bundesrepublik war, jedoch den Anforderungen der Kälteindustrien nicht entsprechen konnte.

Dies ergab sich besonders aus der zunehmenden Bedeutung der Umweltfragen für die Kältetechnik, zunächst infolge der Entdeckung des Abbaus der strahlungsschützenden Ozonschicht der Erdstratosphäre durch emittierende chlorhaltige Kältemittel, sowie später auch durch die Erwärmung der gesamten Erdatmosphäre infolge des Treibhauseffektes, im wesentlichen durch emittiertes Kohlendioxid aus der Energiewandlung durch Verbrennung, jedoch aber auch wegen der Emission anderer Treibhausgase, dabei der fluorhaltigen Kältemittel mit besonders hohem Treibhauseffekt.

Ozonabbaupotential und Treibhauseffekt waren somit wichtige Restriktionen für die Entwicklung der Kältemaschinen, wobei jedoch diese auch durch Umkehrung ihres Prozesses als Wärmepumpen zur Energieeinsparung bei der Gebäudeheizung und industriellen Prozessen beitragen können.

Aufgrund dieser Anforderungen an das Universitätsinstitut wurde zu dessen Unterstützung das FKW Hannover außerhalb der Universität auf Wunsch der Industriefirmen gegründet und bei deren Forschungs- und Entwicklungsaufgaben, sowohl national und international, wesentlich beteiligt, wie z.B. bei der Entwicklung von Haushaltskühl-und Gefrierschränken, von Supermarktkühltruhen und -Regalen, weiteren industriellen Kälte-und Wärmepumpenanlagen, aber auch bei umweltgerechten Automobil-Klimaanlagen mit CO2 bis hin zu den Erdwärmepumpen mit den dem FKW patentierten Wellrohr-CO2-Erdwärmesonden, die in letzter Zeit bis zu 400 m Tiefe entwickelt wurden.

Für die vorgenannten Anwendungen wurden stets neue umweltfreundliche Kältemittel benötigt, wobei das FKW von Beginn an auch Auslegungsprogramme für deren verschiedene Kreisläufe und die neuen Stoffe erstellte, welche nunmehr fast alle neuesten Kältemittel enthalten, auch die „natürlichen Stoffe“, deren Ozon-und Treibhauseffekt ODP und GWP nahezu Null sind.

Bereits 1994 hatte das Universitätsinstitut gemeinsam mit dem FKW in Hannover 1994 die erste “IIR-Conference on Natural Fluids as Refrigerants“ des „International Institute of Refrigeration“ für diese natürlichen Stoffe als Kältemittel veranstaltet. Seitdem wird diese Tagung stets alle drei Jahre in verschiedenen Ländern weltweit wiederholt. Deshalb konzentriert sich unsere Forschung künftig besonders intensiv auf diese natürlichen, umweltfreundlichen Stoffe! Aufgrund aller der umfangreichen Arbeiten und Erfahrungen des FKW in nunmehr 32 Jahren, werden wir künftig mehr theoretische, aktuelle Beratungs-, Forschungs- und Entwicklungsaufgaben bearbeiten, welche wir Ihnen gerne anbieten.

 

Forschungszentrum für Kältetechnik und Wärmepumpen GmbH

 

Weidendamm 14

D 30167 Hannover

Tel.: +49(511)-167 475-0

Email: e-mail@fkw-hannover.de

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